Autorin

Schluss mit dem Gedankenkarussell
Wie Sie innerlich zur Ruhe kommen

Gedanken haben Macht und sie machen etwas mit uns. Gedanken bekommen Macht über unsere Gefühle, unser Denken und Handeln. Und manche Gedanken mutieren zu Sorgen, führen zum Grübeln, verändern unsere Sichtweisen und lassen uns nicht schlafen. Das Buch Schluss mit dem Gedankenkarussell zeigt viele Zusammenhänge auf, die deutlich machen, warum etwas so ist, wie es ist und es bietet zahlreiche Hilfen und Tipps zur möglichen Veränderung des eigenen Denkens, Redens und Handelns. Neben einer Gedankeninventur, einem eigens für dieses Buch getextetem Lied von Eleni Stambke, einigen bemerkenswerten, hilfreichen Sprüchen, Lösungsansätzen, die individuell zum Bearbeiten einladen, Beschreibungen von anderen Mitreisenden im Gedankenkarussell und ihre Lösungen, bietet das Buch etliche Tipps zur praktischen Anwendung.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und eine erfolgreiche neue Sicht auf Sorgen, Grübeleien und Erfolg bei der Umsetzung der Tipps.

Herzlichst, Gretchen Hilbrands

 


 

Hier eine Leseprobe (die ersten Seiten):

Als ich eine junge Mutter war

Es ist ein Abend, wie sie in meiner Situation als junge Mutter und Ehrenamtliche so typisch sind. Zwei, manchmal drei oder vier Abende in der Woche sind mit Sitzungen, Veranstaltungen, Frauentreffs, Chor, Elternabenden oder Ähnlichem ausgefüllt. Natürlich nicht alle jede Woche, aber zwei Abende die Woche bin ich mindestens außer Haus. Aus dem vollem Alltag hinein in die Abendveranstaltung. Hier treffen sich Menschen, die ähnliche Anliegen und Interessen haben oder deren Kinder in derselben Schule oder Klasse sind. Hier wird erlebt, geredet, kontrovers diskutiert. Manche Äußerung fällt, manche Entscheidung wird getroffen. Viele beteiligen sich an der Diskussion, viele äußern sich, ich auch.

Todmüde falle ich zu Hause ins Bett und wache nachts mit Gedanken auf, die mich sofort hellwach werden lassen. Ist die Entscheidung, die wir getroffen haben, richtig? War der Ansatz, den wir gewählt haben, korrekt? Warum hat XY dies und das gesagt? Warum hat er mich dabei so merkwürdig angesehen? Warum waren alle plötzlich still, als ich meine Meinung geäußert habe? Ist das, was ich denke, was ich sage, noch gesellschaftlich aktuell? Wollen die anderen das überhaupt? Bin ich in den Augen der anderen skurril? Merkwürdig? Habe ich überholte Ansichten? Oder zu fortschrittliche? Habe ich zu viel gesagt? Zu wenig? Das Falsche? Das Richtige? Was haben die anderen nur über mich gedacht, als ich …

Gedanke über Gedanke stapelt sich auf, wird voluminöser, schweißtreibender, raubt mir den Schlaf. Ich denke. Ich kann nicht mehr einschlafen. Stunde um Stunde verrinnt, macht mich immer ärgerlicher, weil ich meinen Schlaf brauche, er sich aber nicht erzwingen lässt. Ich stehe auf. Werde müde, versuche weiterzuschlafen. Fast gelingt es mir einzuschlafen, doch der erste Gedanke erkämpft sich erneut heimtückisch seinen Platz … und wieder bin ich hellwach. Und mein Gedankenkarussell setzt sich erneut in Bewegung.

Mach dir doch nicht so viele Gedanken

„Mensch, mach dir doch nicht so viele Gedanken!“ Wer hat das noch nicht gesagt bekommen oder diesen Ratschlag schon an andere verteilt? „Mach dir doch nicht …“ Der Rat ist schnell ausgesprochen, zumindest, wenn es um andere geht. Es fällt uns sofort auf, wenn bei anderen die Gedanken auf Karussellfahrt gehen und manches Mal die Sachlichkeit auf der Strecke bleibt. Das Kreisen der Gedanken ist vielen wohlvertraut. Insbesondere nachts finden sich zahlreiche Mitreisende im Gedankenkarussell.

Wir Menschen machen uns nun mal Gedanken. Und das ist auch gut so. Unser Leben will gelebt, Entscheidungen wollen getroffen werden. Wir brauchen Antworten und Lösungen für den Alltag, für das Heute und das Morgen. Die Zukunft will gestaltet werden, wohlüberlegt sein. Vorsorge benötigt zielorientiertes Handeln, welches auf vorherigem Nachdenken basiert. Gespräche wollen gedanklich vorbereitet werden, gerade dann, wenn sie Konfliktpotenzial enthalten. Probleme stellen sich uns in den Weg, wir müssen sie durchdenken, um sie bearbeiten zu können. Wehe dem, der leichtsinnig und unbedacht in den Tag hinein lebt und sich erst Gedanken macht, wenn sich die Probleme aufgetürmt haben und das Denken vom Handeln-Müssen überrollt wird.

Denken ist also wichtig und richtig. Denken muss und darf sein. Nur nachts nicht, wenn wir um unseren sauer verdienten Schlaf mit den Gedanken im regelrechten Ringkampf stehen, den der Schlaf doch nicht gewinnen kann. Nächtliche Gedanken scheinen immer auf dem Siegerpodest zu stehen, so abstrus sie uns tagsüber auch erscheinen mögen.

Um den nächtlichen Gedanken oder auch Sorgen nicht ausgeliefert zu sein, ist es gut, das System zu durchschauen, welches sich dahinter verbirgt. Was ich verstehe, kann ich ändern. Wer weiß, wie etwas funktioniert oder wie man selber funktioniert, kann am Rad der Mechanik drehen und liebgewonnene Gewohnheiten ändern. Oder lernen, sich früh genug um Bearbeitung, Verbesserung und Aufarbeitung zu kümmern und sich bewusst darauf einzulassen. Und das auch, um sinnlose, schweißtreibende, unbegründete, verhängnisvolle, Angst machende voluminöse Sorgen zu vermeiden.

Schluss mit dem
Gedankenkarussell

Wie Sie innerlich
zur Ruhe kommen
144 Seiten, Taschenbuch
Ab 15.02.19 im Buchhandel

Buch bestellen

Inhalt

Gedankenmonster (Lied von Eleni Stambke)

Mach dir doch nicht so viele Gedanken

Gedanken und ihre Auswirkungen

Gedankenkarussell tagsüber

Gedankenkarussell nachts

Gedanken in Schieflage

Gedanken haben Macht

Negatives Denken formt den Charakter

Grübeln und Sorgen

Das Grübeln aktiv stoppen

Gesundes und ungesundes Sorgen

Was versteckt sich hinter dem Sorgen?

Ich werde aktiv

Jesus hilft mir – eine persönliche Sicht

Tipss bei nächtlichen Sorgen

Bearbeitung der quälenden Sorgen und Probleme

Wichtige Entscheidungen und mögliche Lösungswege

Ein persönliches Erlebnis

Sorgen und Schlafmangel

Was kann helfen? Tipps

Wie gehen andere mit dem nächtlichen Gedankenkarussell um? (Beispiele anderer)

Wechselwirkungen von Gedanken und Gefühlen

Was denken andere über mich?

Ich denke, ich kenne die Erwartungen anderer an mich…

Der bunte Korb möglicher oder falsch gesetzter Erwartungen

Wenn du denkst, du denkst, was andere denken…

Was machen die vermeintlichen Gedanken der anderen mit mir?

Abwertendes Denken über sich selbst hat Folgen

Wer aus der Gedankenfalle aussteigen möchte, kann selbst aktiv werden

Wie denke ich über mich selbst?

Ich kann nicht, ich bin, ich habe …

Wie können wir das Beste von uns erwarten, wenn…?

Das können Sie bewusst verändern

Wie denke ich über andere?

Stoppschilder helfen

Bilanz ziehen – eine Gedankeninventur

Schwarzweiß-Denken

Verallgemeinerungen

Unbegründete Ängste und Annahmen

Glaube und Gedanken

Menschen, Gedanken und Jesus

Zum Abschluss

 


 

Loben leicht gemacht
Ein kleiner Ratgeber für den Alltag

Loben will gelernt sein. Loben will verstanden werden. Loben will gelebt werden. Vielseitig, unmissverständlich, praktisch und zielgerichtet. Wer (richtig) lobt, schenkt dem Gelobten weitaus mehr als nur ein paar liebevolle, gut gemeinte Worte. Wer loben lernt, ermutigt, honoriert und zeigt seine ehrlich empfundene Wertschätzung. So können Menschen ihren Wert erkennen und fröhlicher durchs Leben gehen…

Das Buch Loben leicht gemacht gibt dazu viele Tipps und Hilfen und zeigt die Zusammenhänge auf. Auch für Kreative sind ein paar Ideen enthalten, wie Loben praktisch umgesetzt werden kann.

Möge es uns gemeinsam gelingen, den Menschen wieder Mut zum Leben durch gegenseitige Anerkennung zu schenken.

Packen wir es an! Mutig und entschlossen. Und in Liebe.

Es grüßt Sie herzlichst, Gretchen Hilbrands

 


 

Hier ein paar Leseproben (auszugsweise):

„Ich weiß nicht, was mir fehlt“

Während Elke mir gegenübersitzt und aus ihrem Leben erzählt, laufen die Verletzungen ihres Lebens in Bildern an uns beiden vorüber. Sie erzählt plastisch, und ich habe fast das Gefühl, mitten in Elkes Erlebnissen dabei zu sein. […] Aber für Elke waren und sind es gerade diese Erlebnisse, die es ihr schwer machen, ein bejahendes Selbstwertgefühl zu bekommen. […]

[…] so könnte man den Eindruck gewinnen, (es) läuft alles nach Maß: Ein Leben, wie es viele andere Menschen auch führen.

Wenn nur die innere Verletzung nicht wäre! Elke beklagt sich nicht, aber sie ist traurig. Tieftraurig. Warum, weiß sie selbst nicht genau. […]

Während Elke erzählt, wird mir relativ schnell deutlich, was ihr fehlt. Eigentlich ist es etwas Selbstverständliches und doch leiden sehr viele Menschen darunter. Kinder, Frauen und Männer. Es ist das fehlende Lob.

Elke hat nur sehr selten erlebt, dass sie für etwas, was sie getan hat, gelobt wurde. Mit Kritik ist sie überschüttet worden. Was sie gut gemacht hat, wurde von ihr erwartet […]

Eine Zeit lang ist das auch gutgegangen. Eine Zeit lang. Aber dann ist das kleine Pflänzchen Selbstvertrauen eingegangen. Und nun liegt es am Boden, kraftlos, sinnlos und zerbrochen. Elkes große Verletzung heißt: Ich bin niemandem wichtig und für nichts gut genug. Sie weiß, dass es eigentlich nicht stimmt. Aber die Zweifel sind größer als jedes Wissen und zerfressen jeglichen Hoffnungsschimmer schon beim ersten Aufleuchten.

So, wie es Elke ergangen ist und ergeht, erleben es viele Menschen, sehr viele […]

Auch Ehrenamtliche müssen immer wieder die Erfahrung machen, dass ihr Einsatz allzuleicht zur Normalität wird. Lob und Anerkennung werden häufig am Anfang geäußert, gehen dann aber schnell im Alltag verloren. Was ich „am eigenen Leib erfahre“, prägt jedoch mein Denken und ist häufig der Motor meines daraus resultierenden Handelns. Wer nie oder nur sehr selten gelobt wird, lobt selber auch nicht oder eben nur selten.

Manchmal verbergen sich aber auch ganz andere Gründe hinter der bewussten oder unbewussten Entscheidung, nicht zu loben. […]

Lob – ein menschliches Grundbedürfnis

Ein echtes, ehrliches Lob kann Berge versetzen. Das Gefühl, etwas gut oder sogar sehr gut gemacht zu haben und dies auch noch von anderen anerkannt zu bekommen, ist etwas, wonach wir uns alle sehnen. Wir Menschen brauchen Lob. Immer wieder und immer wieder neu. Lob beflügelt. Ohne Lob ist das Leben schwer. Wenn der Dank, die Anerkennung, das Lob ausbleibt, entsteht das Gefühl, versagt zu haben. Nicht gut genug zu sein in den Augen der anderen. Das schmerzt, verletzt, man fühlt sich herabgesetzt. Menschen, die nie oder nur selten Lob bekommen, sehen sich auf der Verliererseite des Lebens. Sie erleben sich allzu oft als defizitär. Ihnen fehlt etwas und sie wissen häufig nicht was. Ihnen ergeht es wie Elke […]

Das fehlende Lob

An Elkes Beispiel wird sehr gut deutlich, dass sie keinen Bezug dazu hat, was sie an Gutem, Positivem leistet. Auf die Frage nach ihren Begabungen, ihren Fertigkeiten und Fähigkeiten antwortet sie mir, dass sie eigentlich nichts richtig gut beherrsche. Und nach einigem Zögern kommt die Bemerkung: „Ich eigne mich zu nichts wirklich gut.“

Das typische persönliche Fazit von Menschen, die Lob nicht kennen, nicht erfahren haben, gibt die Aussage wieder: […]

Was Lob bedeutet

Für fast jedes Wort gibt es andere Wörter, die das Gleiche aussagen, aber anders beschreiben ‒ die sogenannten Synonyme. Für Lob und loben sind dies: jemanden anerkennen, auszeichnen, achten, ehren, honorieren, schätzen, würdigen, ermutigen, aufmuntern, ermuntern, herausheben, hervorheben, Lob aussprechen, Lob spenden; sich über jemanden anerkennend äußern, voll Anerkennung sein; jemandem Gutes nachsagen.

Enorm, was ein einziges Lob alles bedeuten kann!

Lob ist das Öl, welches unseren Lebensmotor schmiert […]

Dass ein Auto Öl braucht, ist klar. Wer zu sparsam ist, um dem Auto Öl zu gönnen, muss dies teuer bezahlen: Der Motor wird allzu bald […]

Kreative Ideen für „Handwerker“

Sie möchten kreativ werden und etwas verschenken, was Ihr Lob ausdrückt? Oder etwas, was von bleibendem Wert ist, aufbaut und ermutigt? Hier ein paar Beispiele. […]

Loben leicht gemacht
Ein kleiner Ratgeber für den Alltag
96 Seiten, Taschenbuch
12 x 18,6 cm

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Inhalt

„Ich weiß nicht, was mir fehlt“

Lob – ein menschliches Grundbedürfnis

Was Lob bedeutet

Die Kunst des Lobens

Loben will gelernt sein ‒ Kritik geht immer …

Das kleine ABC des Lobens

„Ich bin als Kind nie gelobt worden“

Kinder haben ein Recht auf Lob

Lob und Neid

Jeder macht irgendetwas gut

Eigenlob stinkt, sagt der Volksmund

Wertschätzende Haltung

Lob in christlichen Gemeinden

Gott und das Lob

Gott schenkt uns die höchste Wertschätzung

Schluss

Anhang